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Die Ursprünge unseres Ortsteils Lachstedt reichen bis in die Jahre 822–842 zurück, als es erstmals in Urkunden erwähnt wurde.  Im Jahr 1343 wurde Lachstedt zusammen mit der Burg Saaleck an die Naumburger Bischöfe verkauft, die daraus das Amt Saaleck bildeten. Im Jahr 1544 wurde das Amt Saaleck Teil des Hochstifts Naumburg und 1564 Teil des Kurfürstentums Sachsen.

Während der Zeit zwischen 1656/57 und 1718 war Lachstedt eine Exklave des Amts Naumburg und gehörte zum kursächsischen Sekundogenitur-Fürstentum Sachsen-Zeitz. Danach wurde es Teil des Kurfürstentums Sachsen und ab 1806 des Königreichs Sachsen. Nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 wurde Lachstedt dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach zugeordnet und dem Amt Dornburg angeschlossen. Dies führte dazu, dass zwischen Lachstedt und Schmiedehausen, zu dem Lachstedt heute gehört, eine Staatsgrenze verlief.

Im Jahr 1920 wurde Lachstedt Teil des neuen Freistaats Thüringen und 1922 dem Landkreis Weimar zugeordnet. Am 1. April 1925 wechselte die Gemeinde zur Kreisabteilung Camburg, der Nachfolger der sachsen-meiningenschen Exklave Camburg war. Dadurch entfiel die Kreisgrenze zwischen Lachstedt und Schmiedehausen. Im Jahr 1939 wurde Lachstedt dem Landkreis Stadtroda (später Landkreis Jena) und 1952 dem Landkreis Apolda im Bezirk Gera zugeordnet. Schließlich wurde Lachstedt am 14. März 1974 in die Gemeinde Schmiedehausen eingemeindet.

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